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Coverversionen der Magnetic Fields III

24.09.2009 22:08

Bitte verstehen Sie die dritte Folge der Magnetic Fields-Coverversionen-Serie als Höhepunkt einer Klimax vom Profanen zum leger Heroischen (nun ja…) zum transzendental Tiefen. Dem geneigten Stephin Merritt-Jünger ist The Book Of Love natürlich nichts unbekanntes, zumindest aber war mir eine ganze Weile unbekannt, dass es sich hierbei um ein Cover handelt.

Peter Gabriel – The Book Of Love
(Verwendung findend in der Scrubs-Schlussszene, nun, es ließ sich kein triefend tiefgründiges Video finden, daher zum Kontrast etwas… Amusement)

Und die Magnetic Fields:


Der Unterschied nicht nur in den temporalen Begleitumständen, sondern ebenso im weitflächigen Synthie-/Streichergemisch des Originals, während Merritts Stimme zu kargem Gitarrengeklimper den Song trägt. Aber die geradezu transzendental dumme Tiefgründigkeit und verschmitzte Andacht finden sich hier wie dort in Charakter und Text.
Wie stieß ich auf die Autorschaft des Peter Gabriel? Eine weitere Verarbeitung im Filmbusiness verdient die tragende Rolle, die Untermalung eines Films mit Jennifer Aniston. Höhe und Tiefe! Würde? Welcher Film das genau ist, tut rein gar nichts zur Sache. Irgendeine romantische Komödie um eine zu hibbelige und zu quatschige Frau um die 30, die irgendwie ein gutes Herz und irgendwie (deshalb?) Pech mit Männern hat. Und irgendwie ist das alles “romantisch” und irgendwie lustig und am Ende findet sie doch Mr. Right und irgenwie nervt die Chose ganz gewaltig. Wieviele Filme von dieser Sorte gibt es eigentlich? Es müssen tausende sein. Was gibt es schlimmeres als eine romantische Komödie mit Jennifer Aniston? Und warum meinen alle Abiturientinnen, eine Jennfier Aniston-Frisur verleihe ihnen Eleganz und Würde? Oder ist es der Hohn, der spricht: The Book Of Love Is Long And Boring.

Sebastian Schreck

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Kommentare

  1. Haha, welch gelungener Witz, als beste Magnetic Fields-Coverversion einen Song vorzuschlagen, der ein Magnetic Fields-Original ist? Zu wissen, dass Peter Gabriel inzwischen mehr covert als selber schreibt, ist ja auch zu viel verlangt, oder? Der Autor möge sich als entweder abgefrackt oder als Dussel, am besten aber als abgefrackter Dussel fühlen! Tölpel!

    Die Wahrheit · 28.09.2011 21:29 · #

 

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